Wissen & Begriffe.
Alle wichtigen Begriffe rund um die elektronische Patientenakte — verständlich erklärt. Direkt verlinkbar per Anker.
Datenschutz-Grundverordnung — die EU-weite Regelung zum Schutz personenbezogener Daten. Sie gibt Patienten das Recht zu erfahren, welche Daten über sie gespeichert sind, und diese ggf. löschen zu lassen. Gilt seit Mai 2018 in der gesamten EU und regelt auch den Umgang mit Gesundheitsdaten in der ePA.
Elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung — digitaler Versand der AU-Daten über TI/KIM an Krankenkassen und (über andere Kanäle) an Arbeitgeber.
Elektronischer Arztbrief, der sicher über KIM versendet wird.
Elektronische Gesundheitskarte — Versichertenausweis mit Chip; Zugangsmittel zu TI-Funktionen (z. B. VSDM) in der klassischen TI. Siehe auch Gesundheitskarte.
Elektronische Patientenakte — digitale Akte der Krankenkassen für Befunde, Diagnosen, Berichte u. a. „ePA für alle“ ist seit 2025 mit Opt-out verfügbar. Über die ePA-App haben Sie jederzeit Zugriff auf Ihre Akte.
Eine App (Programm) für Ihr Smartphone. Es gibt ePA-Apps für Apple iOS und Android. Auch Programme für Windows und Linux werden von einigen Krankenkassen angeboten.
Die ePA-App auf einem Smartphone kann von Ihnen jederzeit aufgerufen werden, wenn Sie eine Verbindung zum Internet haben. In der ePA-App der jeweiligen Kasse haben Versicherte Zugriff zur Steuerung der ePA und Freigaben.
Elektronische Verordnung — Einlösung in Apotheken. Mehr Infos auf gematik.de.
Europäischer Wirtschaftsraum — umfasst die EU-Mitgliedstaaten sowie Island, Liechtenstein und Norwegen.
Die Gesundheitskarte, die Sie von Ihrer Krankenkasse bekommen, heißt offiziell elektronische Gesundheitskarte (eGK). Auf der eGK sind folgende Informationen gespeichert:
Name, Geburtsdatum, Krankenversicherungsnummer, Krankenkasse, Versicherungsstatus, Lichtbild (bei Erwachsenen) und auf dem Chip die Daten für sichere Authentifizierung.
Kommunikation im Medizinwesen — sichere E-Mail in der TI für Arztbriefe, Befunde, eAU u. a. (früher KOM-LE). KIM | gematik
Künstliche Intelligenz (auch Artificial Intelligence, AI) — Systeme, die menschliche Denkprozesse wie Lernen, Schlussfolgern und Problemlösen nachahmen. ePA4Y setzt KI ein, um medizinische Zusammenfassungen zu erstellen und Befunde in einfache Sprache zu übersetzen.
Personen oder Einrichtungen, die im Gesundheitswesen direkte medizinische Versorgung oder damit verbundene Leistungen für Patient:innen anbieten. Dazu gehören z. B. Ärzt:innen, Krankenhäuser, Apotheken, Pflegeeinrichtungen, Therapeuten, Reha-Einrichtungen usw.
Portable Document Format — ein weit verbreitetes, plattformunabhängiges Dateiformat für elektronische Dokumente. ePA4Y akzeptiert im Verfahren V2 ausschließlich Dokumente im PDF-Format.
Unter dem Begriff Leistungen verstehen wir unsere Pakete und die verschiedenen Verfahren. Eine kompakte Übersicht finden Sie auf der Leistungsseite →
Wir haben drei Kategorien bei den ePA4Y Paketen, die in S (Small), M (Medium) und L unterteilt sind. Für jedes Paket gibt es zubuchbare Optionen. Eine vollständige Beschreibung finden Sie auf der Leistungsseite →
Prozesse beschreiben in Kurzform, was die ePA4Y Mitarbeiter durchführen: Scannen, Nomenklatur zuweisen, Generieren der medizinischen Zusammenfassung und die Übersetzung in leichte Sprache. Den vollständigen Ablauf sehen Sie auf der Leistungsseite →
ePA4Y hat sechs Verfahren (V1–V6), die sich durch die Art der Datenübergabe unterscheiden. Eine Übersicht der Verfahren sowie die Detailbeschreibungen finden Sie auf der Leistungsseite →. Unter den einzelnen Verfahren wird im Detail beschrieben, wie vorgegangen werden muss.
Wir haben zwei Versandarten. Das Standard-Verfahren ist über die ePA Vertreter-Regelung implementiert. Die Alternative ist via E-Mail realisiert.
